Sprunggelenke, Achillessehnentendopathien

Sprunggelenksbeschwerden mit chronischer Umknickneigung auf Grund von Bänderschwächen können mit der Prolotherapie behandelt werden.Die Therapie stabilisiert das Gelenk.

                                 Chronische Achillessehnenprobleme

Beim Jogging ,vor allem aber im Ausdauersport, kommt es nicht selten zu chronischen Achillessehnenbeschwerden ,die auf eine chronische Überlastung als Ursache zurückzuführen sind.Wir bezeichnen sie als Achillessehnentendopathien,im englischen Sprachgebrauch werden sie inzwischen als Tendinosis bezeichnet.Dabei handelt sich um ganz bestimmte überlastete Abschnitte der Achillessehne ,die in der Folge schmerzhaft gereizt sind.

Über diese subjektiven Reizzustände hinaus liegen bei dem Beschwerdebild häufig auch nachweisbare Risse vor,die durch eine Kernspintomografie dargestellt werden können.Die Achillessehne neigt zu degenerativen Veränderungen direkt am Fersenansatz.Dieser Befund gilt als  weniger günstig für therapeutische Ansätze.

Viel häufiger finden wir allerdings Schäden in der Sehne ,die ungefähr vier Finger breit über der Ferse liegen.Diese Verletzung geht häufig mit einer Verdickung dieser Sehnenregion einher.Im Vergleich  zur Fersenregion reagieren diese Befunde sehr gut auf unsere speziellen Therapien.

Wichtig ist ,dass man den Befund genau eingrenzt und mit der Testspritze ausschließt,ob Projektionen aus fernen Regionen wie Rücken ,Hüfte oder Knie eventuell nur in diese Sehne ausstrahlen und so nur einen regionalen Befund vortäuschen.(pseudoradikuläre referral pain pattern)

Um solche Befunde ausheilen zu können, bieten sich wieder die regenerativen Injektionstherapien an, von denen die Proliferationstherapie mit einer 15% Glucoselösung die risikoärmste und nach unserer persönlichen Erfahrung eine der  sichersten Methoden darstellt.

In Sachen Achillessehne liegen auch profunde Erfahrungen eines kanadischen Ärzteams unter Maxwell aus dem Jahre 2007 vor,die Achillessehnen unter Ultraschallkontrolle mit einer 25% Dextrose injizierten und die positiven Heilerfolge anschließend auch röntgenologisch nachweisen konnten.Bei 32 Patienten behandelten sie erfolgreich 33 Achillessehnen.Auch nach 12 Monaten waren noch 20 völlig beschwerdefrei, während der Rest milde Symptome angab.( Maxwell et al 2007)

In der Arbeitsgemeinschaft sind wir seit 2002 mit einer 15% Glucoselösung als Proliferant zu vergleichbaren guten Ergebnissen an der Achillessehne gekommen.Auch uns bestätigte der Radiologe in einem speziellen Fall durch  Kernspinstudien vor und 14 Tage nach Verabreichung der letzten Spritze nachweisbare Reparaturvorgänge im betroffenen Achillessehnenbereich